(Herten 52/2020) Am 06.05. vermeldete die Stadtverwaltung, dass wieder die Totenruhe auf einem Friedhof gestört wurde. Dieses Mal wurden auf dem Waldfriedhof mindestens 19 Gräber geschändet und Grabschmuck gestohlen oder zerstört. Nicht nur finanzielle, sondern vor allem physische Folgen kommen auf die Hinterbliebenen zu. Leider zeigen diese regelmäßigen, an Pietätlosigkeit nicht zu überbietenden Straftaten, dass Warnschilder und das Appellieren an die Moral leider keinen Erfolg bringt. Die UBP hat daher beantragt, dass die Kosten für mehrere Optionen eines mobilen Sicherheitsteams für die Hertener Friedhöfe geprüft werden. Neben einer Lösung durch vorhandene Stadtmitarbeiter*innen sollen die Kosten für eine externe Firma geprüft werden. Große Hoffnung setzt die UBP in die Integration Langzeitarbeitsloser in diese Aufgabe. In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit soll geprüft werden, wie das mit Blick auf das Teilhabechancengesetz kostengünstig und dem gleichzeitigen Schaffen von Job-Perspektive umsetzbar ist. Das Ziel für Stadt und Politik muss sein, kurzfristig wirksame Schritte einzuleiten um nachhaltig Sicherheit und Ordnung auf den Hertener Friedhöfen zu verbessern.

Antrag: Prüfauftrag zur Verbesserung der Ordnung und Sicherheit auf den Hertener Friedhöfen (PDF-Datei)