Stadtverband strebt ein Ergebnis zwischen 6 und 8 Prozent an

(Haltern am See 81/2020) Die Unabhängige-Bürger-Partei (UBP) geht mit einem bunt gemischten Team aus 12 Frauen und 7 Männern in die Kommunalwahlen am 13. September in Haltern am See.

Die jüngste Kandidatin ist die 20-jährige Studentin Anna Maria Ulanowski, die den Verantwortungsbereich Schule und Jugend für die UBP übernimmt. Älteste Kandidatin ist die 71-jährige Ida Ott, die sich für den Bereich Senioreninteressen stark machen wird. Damit ist die UBP den anderen Parteien in Haltern am See, was die auf Bundesebene geforderte Frauenquote innerhalb der Parteien angeht, weit voraus. Die UBP lehnt eine verbindliche Frauenquote jedoch kategorisch ab. Anna Maria Ulanowski: „Eine Quote für Frauen hilft nicht sondern es ist schlichtweg eine Ungleichbehandlung. Bei uns in der UBP zählt die Qualifikation. Wir brauchen so etwas nicht und wenn man sieht, dass es in der Praxis funktioniert, bestätigt das unsere Haltung in dem Sachverhalt.“

Die ersten drei Plätze der UBP-Reserveliste für den Stadtrat übernehmen der Vorsitzende der UBP, Ratsherr und Bürgermeisterkandidat Eugen Ulanowski. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Tatjana Ulanowski und Oxana Schnürer. Auch auf den aussichtsreichen Plätzen der Reserveliste stehen mehr Frauen als Männer.

Die UBP geht mit dem Wahlziel von mindestens 6 bis 8 % in den Wahlkampf. Wir sind keine Lobbypartei oder ein Interessenverband sondern die Vertretung der Bürgerinnen und Bürger im Rat der Stadt Haltern am See. Unsere Politik orientiert sich ausschließlich am Wohl der Bürgerinnen und Bürger. Ziel ist es darüber hinaus die absolute Mehrheit der CDU im Stadtrat zu verhindern. Es entspricht nicht unserer Auffassung, dass eine Partei alleine das Sagen für unsere Stadt hat.

Politik lebt von guten Kompromissen und so werden wir eigene Ideen in die Ratsarbeit einbringen, gleichzeitig aber auch Initiativen unserer Mitbewerber unterstützen, wenn sie denn im Sinne der Stadt sind. Eine sture Blockadehaltung in der Opposition lehnen wir ab. Das ist kontraproduktiv. Gleichwohl ist es aber von Bedeutung, konstruktiv den Finger in die Wunde zu legen, wenn Politik im Hinterzimmer Entscheidungen trifft, die nicht transparent in die Bevölkerung kommuniziert werden.

Die UBP Haltern am See setzt wie ihr Bürgermeisterkandidat Eugen Ulanowski auf die Themen Arbeit, Wohnen sowie Natur- und Umweltschutz. So werden wir uns dafür stark machen, die Gewerbesteuer auf einen Zeitraum von fünf Jahren auf einen Hebesatz von 350 % zu senken, um weitere Unternehmen nach Haltern am See zu locken, Arbeitsplätze zu schaffen und mit den Steuereinnahmen den Haushalt auf eine sichere Basis zu stellen. Darüber hinaus werden wir über unsere Vertreter im Kreistag, die Kreisumlage an unsere Stadt genauer unter die Lupe nehmen.

Haltern am See leistet deutlich mehr als die anderen Städte. Wir sind zwar eine Solidargemeinschaft aber die UBP wird die Interessen der Stadt Haltern am See gegenüber dem Kreis deutlich stärker kommunizieren als dies bisher der Fall war.

Die UBP hat zu den drei Themenschwerpunkten interne Arbeitskreise gebildet, zu denen auch sachkundige Bürger aus Vereinen und Verbänden hinzugezogen werden und wird bis zur Wahl am 13. September weitere Details über die Presse, das Internet, Bürgerstammtische und Infostände bekannt geben.