(Herten 12/2020) Bereits 2008 hatte die Hertener UBP die Einführung der Ehrenamtskarte beantragt. Abgeschlossen wurde das Verfahren bis heute nicht. Angeblich zu hohe Kosten verhinderten 2008 die direkte Einführung.

Damals wie heute steht die Ehrenamtskarte für die Wertschätzung gegenüber allen Bürgerinnen und Bürgern, die ihre Zeit und oft zusätzlich finanzielle Mittel zum Wohle der Allgemeinheit investieren. Durch Angebote und Vergünstigungen lokaler und überregionaler Anbieter erhalten Ehrenamtliche so „auch etwas zurück“.

Der Fraktionsvorsitzende Lars Radziej betonte, dass die Stadt die Pflicht habe, diesen Menschen etwas zurückzugeben und auch die geringfügigen Kosten kein Hindernis mehr sein dürfen. Durch das Engagement der Ehrenamtlichen spart die Stadt jährlich ein Vielfaches der Kosten für die Karte, so Radziej. Der symbolische Wert ist ebenfalls von hoher Bedeutung.

Auch wenn solche Boni für die meisten Ehrenamtlichen nicht der Anreiz für die Ausübung ihrer Tätigkeit sind, unterstreicht die Stadt mit der Einführung der Karte, dass bürgerliches Engagement belohnt wird und wertvoll für die Stadt ist.