(Recklinghausen 61/2020) Die UBP-Fraktion im Rat der Stadt Recklinghausen ist über die Nachricht entsetzt, dass die Firma Runners Point ihren Standort in Recklinghausen mit über 100 Mitarbeitern schließen wird. „Das Sterben der heimischen Wirtschaft geht damit weiter und leider verlässt uns eine internationale Firma, die fester Bestandteil unserer Stadt war so Claudia Ludwig (UBP-Fraktionsvorsitzende).“ Die UBP-Fraktion erwartet eine detaillierte Stellungnahme der Stadtspitze in dem Sachverhalt. Claudia Ludwig weiter „Eine kurze Info der Verwaltung, dass es eine Entscheidung aus Amerika ist, ist uns definitiv zu kurz gegriffen.“

Die UBP-Fraktion erwartet dass Bürgermeister und Wirtschaftsförderung in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 03. Juni Farbe bekennen und folgende Fragen beantworten:

  1. Wann hat es den letzten Kontakt zwischen der Firma Runners Point und der Wirtschaftsförderung/Stadtspitze gegeben?
  2. Gibt es einen Sozialplan für die 100 Beschäftigten?
  3. Hat die Firma konkrete Gründe angegeben warum sie den Standort Recklinghausen schließt?
  4. Sind weitere Standorte von Runners Point in Deutschland von den Schließungsplänen betroffen?
  5. Ist die vergleichsweise hohe Gewerbesteuer der Stadt Recklinghausen ein Grund für die Schließung?

Wir sind als UBP nicht bereit, den Weggang einer internationalen Firma mit einem „Schade“ zu akzeptieren. Der Wirtschaftsstandort Recklinghausen leidet seit Jahren und es ist aus unserer Sicht zwingend notwendig konkrete Ursachenforschung zu betreiben um die Abwanderung weiterer Firmen zu verhindern.