(Castrop-Rauxel 69/2020) Aufgrund der Ereignisse der letzten Wochen (Stichwort: „Massenauflauf bei Beerdigung“ sowie „Corona-Quarantäne“) sind die Probleme mit der Zuwanderung aus Osteuropa soweit in den Blickpunkt gerückt, dass nun auch die Verwaltung nicht mehr umhin kam Stellung zu beziehen – in Form einer „Facebook-Sprechstunde“. Diese zeigte vor allem eins: Unsere Stadt braucht eine stärkere UBP-Fraktion im Rat! Darüber hinaus wurde durch die Aktion – die medienwirksam den Eindruck erwecken soll, es würde „alles getan“ und wohl auch so nicht stattgefunden hätte, wenn nicht bald eine Wahl anstehen würde – auch nur noch einmal die in großen Teilen hausgemachte Hilflosigkeit der Verwaltung in diesem hochsensiblen Themenfeld deutlich – verschuldet durch politische Fehlentscheidungen in der Vergangenheit.

Wir als UBP haben gemeinsam mit Bürgerinitiativen und politisch engagierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern in den letzten Jahren mehrfach versucht durch verschiedene Ansätze die Entstehung der eben jetzt bestehenden Probleme proaktiv zu verhindern, bevor sie sich verfestigen. Leider haben auch hier – wie in so vielen anderen Politikbereichen auch -den anderen Parteien der Wille und/oder der Mut gefehlt, ebenso verantwortungsvoll zu handeln und Präventionsmaßnahmen mitzutragen, z.B. haben wir die 2018 ins Leben gerufene Task Force bereits 7 Jahre vorher beantragt.

Daher muss jetzt auch hier mit mehrfach erhöhtem finanziellen, personellen und organisatorischem Aufwand versucht werden, zumindest die grössten Auswirkungen von Fehlentwicklungen abzufedern, die bei klügeren und verantwortungsvollerem politischen Handeln in der Vergangenheit so gar nicht hätten entstehen müssen. Die UBP bleibt weiter am Ball. Kritisch & konstruktiv!