(Marl 65/2020) Die Unabhängige-Bürger-Partei (UBP) wird mit Borsu Alinaghi als Bürgermeisterkandidat in die Kommunalwahlen am 13.09.2020 gehen. Darauf verständigten sich UBP-Fraktion und UBP-Stadtverband in einer geneinsamen Sitzung am Freitag, 22.05.2020. Ein Stadtparteitag soll den einstimmigen Vorschlag Anfang Juni beschließen.

Vor dem Beschluss stand ein Diskussionsprozess innerhalb der Partei, wer in der Lage ist, den amtierenden Bürgermeister Werner Arndt herauszufordern. „Werner Arndt tut unserer Stadt nicht gut“, war der deutliche Tenor in vielen Diskussionsrunden innerhalb der Partei aber auch im Austausch mit Marler Bürgerinnen und Bürgern sowie Vertretern von Bürgerinitiativen. Von daher ist es wichtig einen ernsthaften Angriff auf dieses wichtige Amt in unserer Stadt vorzunehmen. In der politischen Auseinandersetzung muss sich Werner Arndt auf einiges gefasst machen. Die bisherigen Kandidaten der anderen Parteien spielen dabei für die UBP nur eine untergeordnete Rolle, da insbesondere von den Grünen inhaltlich wenig zu erwarten ist und die CDU mit Angelika Dornebeck nur eine Alibikandidatin aufgestellt hat, die weder in der Lage ist Werner Arndt ernsthaft herauszufordern noch dieses überhaupt ernsthaft versucht. Weitere Kandidaten anderer Parteien sind schon gar nicht ernst zu nehmen!

Borsu Alinaghi: „Liebe Freundinnen und Freunde, ich habe in den letzten Wochen und Monaten innerhalb der UBP aber auch innerhalb der Bevölkerung einen Zuspruch erfahren, den ich nicht für selbstverständlich erachte und der am Ende auch den Ausschlag gegeben hat, für dieses wichtige Amt in meiner Stadt Marl anzutreten. Ich möchte Euch an dieser Stelle versichern, dass ich meine ganze Kraft investieren werde, um die Ziele der UBP in die Bevölkerung zu tragen, so dass am Ende ein Ergebnis stehen wird, auf das wir als Partei stolz sein können und es uns ermöglicht, noch besser als bisher, Politik im Sinne der Bürgerinnen und Bürger im Stadtrat umzusetzen.“

Auf folgende Themenschwerpunkte wird Borsu Alinaghi setzen:

1. Die Sicherheit im Stadtgebiet muss verbessert werden. Polizei und Ordnungsdienst müssen künftig verstärkt dafür sorgen, dass Marl wieder eine Stadt wird, in der die Menschen ohne Angst, auch in den Abendstunden, auf die Straße gehen können. Hierfür werde ich als Bürgermeister den kommunalen Ordnungsdienst reformieren.

2. Marl muss zukunftsfähige Arbeitsplätze gewinnen. Dabei müssen Ökonomie und Ökologie miteinander verbunden werden. Gerade der Gesundheitssektor ist dabei ein wichtiges Feld, wie wir derzeit zu spüren bekommen.

3. Die Transparenz von politischen Entscheidungsprozessen muss erhöht werden und Politik muss dafür Sorge tragen, dass mehr Menschen in politische Abläufe einbezogen werden.

Die UBP verfolgt das Ziel bei der Stadtratswahl ein zweistelliges Ergebnis zu erreichen und den Platz als drittstärkste Partei aus der Ratswahl 2014 zu verteidigen. Stadtverbandsvorsitzender Jörg Köper: „Wir wollen als starke und konstruktive Oppositionskraft weiterhin den Finger in die Wunde legen aber auf der anderen Seite auch durch mehrheitsfähige Anträge Politik in Marl mitgestalten.“

Borsu Alinaghi ist 47 Jahre alt und selbständig. Er lebt im Ortsteil Lenkerbeck. Borsu Alinaghi ist Fraktionsvorsitzender der UBP im Rat der Stadt Marl, sowie UBP-Fraktionsvorsitzender im Recklinghäuser Kreistag.