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120 Mio. € für ein Verwaltungsgebäude sind ein Schlag ins Gesicht für die Bürger
UBP lehnt Neubau des Kreishauses kategorisch ab
In einer gemeinsamen Sitzung von UBP-Kreistagsfraktion und UBP-Kreisverband Recklinghausen haben wir uns einstimmig gegen einen Neubau des Kreishauses unter der aktuellen Kostenschätzung von 120 Mio. € entschieden.

Tobias Köller (Kreisvorsitzender): „Es ist weder den Bürgerinnen und Bürgern des Kreisen Recklinghausen noch den Politikern der zehn kreisangehörigen Städte zu verkaufen, wenn in den Kommunen an allen Ecken und Enden gespart wird, Grund- und Gewerbesteuern nach und nach auf Rekordhöhen steigen und sich die Kreisverwaltung ein neues Gebäude leistet und scheinheilig argumentiert, dass ein Haus mit dem Baujahr 1979 wirtschaftlich nicht mehr sanierungsfähig ist.“

Die UBP-Kreistagsfraktion wird bei den anstehenden Beratungen in den Ausschüssen und auch im Kreistag diese Position verteidigen. Die Kreisverwaltung muss darüber hinaus seriös beantworten warum ein 38 Jahre altes Gebäude scheinbar nicht mehr zu sanieren ist. Jeder Privatmann wäre insolvent wenn man solche Ergebnisse als Grundlage nimmt.

Die UBP-Kreistagsfraktion geht darüber hinaus davon aus, dass selbst eine Summe von 120 Mio. € am Ende „mal wieder“ nicht ausreichen wird (siehe Campus Vest), denn die Steigerungen beim Baukostenindex liegen aktuell bei knapp 5 % jährlich.

Die UBP-Kreistagsfraktion favorisiert eine stufenweise Sanierung des jetzigen Kreishauses. Die einzelnen Bauteile sollten dann individuell betrachtet und zukunftsweisend und energetisch sinnvoll saniert werden.

 

 

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