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Jobcenter: Nur UBP unterstützt Vorschlag des BM für die Gartenstraße
Vitusstraße ist der schlechteste Standort
Die jahrelange Standortsuche für eine geeignete Unterbringung des Jobcenters hat in der außerordentlichen Ratssitzung am 24.01.2018 ein unbefriedigendes Ende gefunden. Zwar haben die MA*innen des Jobcenters nun endlich Klarheit, wo ihre Reise hingehen wird, jedoch wurde hierfür erneut ein Stück Hoffnung auf Stadtentwicklung aufgegeben.

Als einzige im Rat vertretene Partei hat sich die UBP-Fraktion für den favorisierten Standort von BM Fred Toplak ausgesprochen. Die kleinere Lösung an der Gartenstr. hätte am wenigsten von allen Lösungen in das städtebauliche Gesamtbild der Stadt eingegriffen. Neben den geringsten Kosten, hätte zusätzlich ein Teilstück des Grundstücks verkauft, und somit Geld in die klamme Kasse gespült werden können. Auf Sicht hätte sich trotzdem noch die Möglichkeit geboten, Parkplätze für die geplante Bahnstation zu realisieren. Auch der Grundgedanke Synergien zwischen Jobcenter und Rathaus zu schaffen, wäre an diesem Standort am besten umsetzbar gewesen.

Dennoch wurde die Gartenstr. durch alle andere Partei ausgeschlossen. Sprach bspw. gegen eine Errichtung des Jobcenters an der Feldstr. die Notwendigkeit ein viel zu großes, von der Innenstadt relativ weit entferntes Grundstück zu kaufen, so wurde gegen den Standort Gartenstr. kein Ausschlusskriterium deutlich. Man kann sich erneut des Gefühls nicht verwehren, dass die Sozialdemokraten dem Bürgermeister einmal mehr beweisen wollten, wer in der Stadt das Sagen hat. Der SPD-Vorschlag die Vitusstr. als Standort auszuwählen war daher wenig überraschend.

Jene Vitusstr., die von ALLEN Ratsmitgliedern vor nicht allzu langer Zeit noch ausgeschlossen wurde.

Der Fraktionsvorsitzende der UBP, Lars Radziej, nannte die Vitusstr. in der Ratssitzung den „ungeeignetsten Standort“ von allen.

Wieder wird ein wichtiges Grundstück nicht zur Innenstadtentwicklung genutzt. Dringend benötigte Parkplätze werden z.G. eines Betonklotzes geopfert und mit einer Tiefgarage, die hinlänglich als Angsträume bekannt sind, „ersetzt“. Bedenkt man, dass für die Innenstadtentwicklung der Abbau von Angsträumen als unerlässlich betrachtet wird und, dass die Volksbank einen Teil der überschaubaren Anzahl der Parkplätz fest belegen wird, kann man nur enttäuscht und verärgert den Kopf schütteln.

Lars Radziej ergänzte in der Ratssitzung, dass selbst der Bau eines Parkhauses für die Innenstadt eine deutlich wertvollere Lösung wäre und bei drei Standortalternativen die Chance auf Entwicklung der Innenstadt an erster Stelle stehen müsse.

Leider blieben die Argumente und Überzeugungsversuche von Bürgermeister Toplak und der UBP-Fraktion ohne Erfolg. Mit Unterstützung der Grünen setzten die Sozialdemokraten mal wieder eine Abstimmung gegen Verwaltung, Bürgermeister und den übrigen Ratsmitgliedern durch.

 

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